App.net – Ich bleibe!

adn

Schön zu sehen dass es auch nach einer Hiobsbotschaft, Menschen gibt die sich nicht beirren lassen und einem Totgesagten Produkt eine Chance geben, wie ein Phönix aus der Asche aufzusteigen.
Vielleicht ist genau „Das“ nötig um ADN wieder in die Bahn zu bekommen und ein Neuanfang zu ermöglichen.
Vieles wird nach einem Fall oder einer Pleite besser als je zuvor und vielleicht ist dies bei ADN auch der Fall.

Sicher gibt es den ein oder anderen, der geht aber ein harter Kern wird immer bleiben und es wird auch sicherlich den ein oder anderen geben der wieder zurück kommt, weil er sich einfach bei so tollen Menschen und Diskussionen/Unterhaltungen wohl fühlt.

Mal ganz ehrlich, häufig wird über ADN gesagt dass es dort nur um Technik geht und man keinen Anschluss findet.

Hey, aufwachen !!!

Folgt den Leuten doch nicht, ihr habt genügend Möglichkeiten Leute mit eurem Interesse zu suchen z. B. über Explore, Conversations, Photos, Trending und Checkins.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich Menschen zu bestimmten Themen äußern wovon sie keine Ahnung haben, nur um es schlecht zu reden.

Warum ich bleibe?

Twitter ist schon nett und man kann auch hin und wieder dort Gespräche führen, nur mit 140 Zeichen ist dass schon schwierig genug, sodass viele Postings und dementsprechend die Inhalte auseinander gerissen werden.
Damit Twitter kostenlos bleibt, wird mit deinen Inhalten gearbeitet und dementsprechend die Werbung platziert, auch ein Punkt der mich stört aber ich nutze es ja.

Bei App.net ist es zwar so dass ich einen kleinen Obolus (ca. 26€ p/J.) gebe, aber dafür auch einen Werbefreien Dienst habe, meine Inhalte nicht ausgelesen und mit ihnen gearbeitet wird, Unterhaltungen führen kann ohne dass die Inhalte auseinandergerissen werden bei 250 Zeichen,
eine Vielfalt an Möglichkeiten habe nette Menschen kennenzulernen und den Kreis bei bestimmten Themen in Patterrooms enger schließe.

Ich habe dort sehr viele nette und außergewöhnliche Menschen kennengelernt, interessante und wohltuende Gespräche geführt und möchte Sie und die Unterhaltungen nicht mehr missen auch wenn der ein oder andere wie ich, bei Twitter rum schleicht, ist es bei ADN doch netter und familiärer. 😉

Ich kann auch Links in meinen Direktnachrichten verschicken. 😀 *Insider

Ich werde, solange es ADN – App.net noch gibt dort aufhalten, interessante Gespräche führen und mit den Letzten das Licht ausschalten. :o)

Neues Gewand von Elmastudio

artikel

Alles neu macht der Dezembder!
Kurz vor dem Jahreswechsel hat es mich gepackt und ich habe mich dazu entschlossen dass ThemeBundle von
Elmastudio zu kaufen. Bei so einem unschlagbaren Angebot vo 36€ muss man einfach zuschlagen.
Alle Themes bisher und die nächsten Themes die innerhalb eines Jahres erscheinen.
Einfach Hammer!
Die Themes sind Klasse im Backend und sowie im Frontend, zumal sie auch größtenteils für Mobile Geräte konzipiert sind.
Es ist sehr einfach Änderungen vorzunehmen alleine in den Theme Options und mitgelieferten Vorgaben zu den Widgets, ist man in wenigen klicks am Ziel.
Darüber hinaus gibts ein Childtheme zum Download und viele Tipps und Videos zu den einzelnen Styles.
Außerdem kann man jederzeit um Hilfe bitten.
Alles in allem bin ich rundherum Zufrieden und kann die WordPress Themes von Elmastudio nur weiterempfehlen.

P.S. Noch ist das Theme Bundle zu haben, an eurer Stelle würde ich zugreifen!

Elmastudio bietet nicht nur wordpress Themes an,
Ellen und Manuel sind …
Webdesigner, WordPress-Theme Entwickler, Blogger und Freelancer. Sie schreiben über Webdesign, WordPress, HTML & CSS, Web-Typografie und ihre Erfahrungen als Webworker und Freelancer.
Ein Grund mehr auf der Seite vorbei zu schauen und ein wenig zu lesen!

Nu werd ich mich in den nächsten Tagen noch daran setzen und hier und da noch die Feinheiten zu ändern und dann sollte zum Jahreswechsel alles fertig sein.
Man liest sich evtl. noch dieses, aber ganz sicher nächstes Jahr! 😀 😛

Lektion des Lebens

Hier habe ich eine kleine Geschichte für euch, die einen zum Nachdenken anregt.

Gefunden habe ich sie auf Facebook und denke sie spiegelt ganz klar unsere Schnelllebigkeit wieder, ohnehin merken das es uns vieles raubt.

Dies schrieb ein New Yorker Taxifahrer:

Hope

Ich wurde zu einer Adresse hinbestellt und wie gewöhnlich hupte ich als ich ankam. Doch kein Fahrgast erschien. Ich hupte erneut. Nichts. Noch einmal. Nichts. Meine Schicht war fast zu Ende, dies sollte meine letzte Fahrt sein. Es wäre leicht gewesen einfach wieder wegzufahren. Ich entschied mich jedoch dagegen, parkte den Wagen und ging zur Haustür. Kaum hatte ich geklopft, hörte ich eine alte gebrechliche Stimme sagen “Bitte, einen Augenblick noch!”

Durch die Tür hörte ich, dass offensichtlich etwas über den Hausboden geschleift wurde.

Es verging eine Weile bis sich endlich die Tür öffnete. Vor mir stand eine kleine alte Dame, bestimmt 90 Jahre alt. Sie trug ein mit Blümchen bedrucktes Kleid und einen dieser Pillbox Hütte mit Schleier, die man früher immer getragen hat. Ihre gesamte Erscheinung sah so aus, als wäre sie aus einem Film der 1940 Jahre entsprungen. In ihrer Hand hielt sie einen kleinen Nylon Koffer. Da die Tür offen war, konnte ich nun auch in die Wohnung spinksen. Die Wohnung sah aus als hätte hier über Jahre niemand mehr gelebt. Alle Möbel waren mit Tüchern abgedeckt. Die Wände waren völlig leer – keine Uhren hingen dort. Die Wohnung war fast komplett leer – kein Nippes, kein Geschirr auf der Spüle, nur hinten der Ecke sah ich etwas. Einen Karton, der wohl mit Photos und irgendwelchen Glas-Skulpturen bepackt war.

“Bitte, junger Mann, tragen sie mir meinen Koffer zum Wagen?” sagte sie. Ich nahm den Koffer und packte ihn in den Kofferraum. Ich ging zurück zur alten Dame um ihr beim Gang zum Auto ein wenig zu helfen. Sie nahm meinen Arm und wir gingen gemeinsam in Richtung Bürgersteig, zum Auto.

Sie bedankte sich für meine Hilfsbereitschaft.
“Es sei nicht Rede wert” antwortete ich ihr, “Ich behandle meine Fahrgäste schlicht genauso, wie ich auch meine Mutter behandeln würde!”
“Oh, sie sind wirklich ein vorbildlicher junger Mann.” erwiderte sie.

Als die Dame in meinem Taxi platzt genommen hatte gab sie mir die Zieladresse, gefolgt von der Frage, ob wir denn nicht durch die Innenstadt fahren könnten.
“Nun, das ist aber nicht der kürzeste Weg, eigentlich sogar ein erheblicher Umweg.”gab ich zu bedenken.
“Oh, ich habe nichts dagegen “, sagte sie. “Ich bin nicht in Eile. Ich bin auf dem Weg in ein Hospiz.”
“Ein Hospiz?” schoss es mir durch den Kopf. Scheiße, Mann! Dort werden doch sterbenskranke Menschen versorgt und beim Sterben begleitet. Ich schaute in den Rückspiegel, schaute mir die Dame noch einmal an.

“Ich hinterlasse keine Familie” fuhr sie mit sanfter Stimme fort. “Der Arzt sagt, ich habe nicht mehr sehr lange.”
Ich schaltete das Taxameter aus. “Welchen Weg soll ich nehmen?” fragte ich.
Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir einfach durch die Stadt. Sie zeigte mir das Hotel, indem sie einst an der Rezeption gearbeitet hatte. Wir fuhren zu den unterschiedlichsten Orten. Sie zeigte das Haus indem sie und ihr verstorbener Mann gelebt hatten als sie noch “ein junges, wildes Paar” waren. Sie zeigte mir ein modernes neues Möbelhaus, dass früher “ein angesagter Schuppen” zum Tanzen war. Als junges Mädchen habe sie dort oft das Tanzbein geschwungen.

An manchen Gebäuden und Straßen bat sie mich besonders langsam zu fahren. Sie sagte dann nichts. Sie schaute dann einfach nur aus dem Fenster und schien mit ihren Gedanken noch einmal auf eine Reise zu gehen. Hinter dem Horizont kamen die ersten Sonnenstrahlen. Waren wir tatsächlich die ganze Nacht durch die Stadt gefahren?
“Ich bin müde” sagte die alte Dame plötzlich. “Jetzt können wir zu meinem Ziel fahren”

Schweigend fuhren wir zur Adresse, die sie mir am Abend gegeben hatte. Das Hospiz hatte ich mir viel größer vorgestellt. Mit seiner Mini-Einfahrt wirkte es eher wie ein kleines freundliches Ferienhaus. Jedoch stürmte kein kaufwütiger Makler aus dem Gebäude sondern zwei eilende Sanitäter die, kaum hatte ich den Wagen angehalten, die Fahrgasttüre öffneten. Sie schienen sehr besorgt.
Sie mussten schon sehr lange auf die Dame gewartet haben.

Und während die alte Dame im Rollstuhl platz nahm, trug ich ihren Koffer zum Eingang des Hospiz.
“Wie viel bekommen sie von mir für die Fahrt?” fragte sie, während sie in ihrer Handtasche kramte.
“Nichts”, sagte ich,
“Sie müssen doch ihren Lebensunterhalt verdienen«, antwortete sie.
“Es gibt noch andere Passagiere” erwiderte ich mit einem Lächeln.
Und ohne lange drüber nachzudenken, umarmte ich sie. Sie hielt mich ganz fest an sich.
“Sie haben einer alten Frau auf ihren letzten Meter noch ein klein wenig Freude und Glück geschenkt. Danke” sagte sie mit glasigen Augen zu mir.
Ich drückte ihre Hand, und ging ging dem trüben Sonnenaufgang entgegen … Hinter mir schloss sich die Tür des Hospiz. Es klang für mich wie der Abschluss eines Lebens.

Meine nächste Schicht hätte jetzt beginnen sollen, doch ich nahm keine neuen Fahrgäste an. Ich fuhr einfach ziellos durch die Straßen – völlig versunken in meinen Gedanken. Ich wollte weder reden, noch jemanden sehen. Was wäre gewesen, wenn die Frau an einen unfreundlichen und mies gelaunten Fahrer geraten wäre, der nur schnell seine Schicht hätte beenden wollen. Was wäre, wenn ich die Fahrt nicht angenommen hätte. Was wäre, wenn ich nach dem ersten Hupen einfach weggefahren wäre?

Wenn ich an diese Fahrt zurück denke, glaube ich dass ich noch niemals etwas Wichtigeres im Leben getan habe.
In unserem hektischen Leben, legen wir besonders viel wert auf die großen, bombastischen Momente. Größer. Schneller. Weiter.
Dabei sind es doch die kleinen Momente, die kleinen Gesten die im Leben wirklich etwas zählen.

Für diese kleinen und schönen Momente sollten wir uns wieder Zeit nehmen. Wir sollten wieder Geduld haben – und nicht sofort hupen – dann sehen wir sie auch.

 

Neues von Matt Harding – Where the Hell is Matt? 2012

Endlich gibt es wieder ein neues Video von Matt Harding.
Wer ihn nicht kennt hier mal eine kleine Info zu ihm.
Matt Harding kündigte seinen Job und bereiste die Welt, in Hanoi filmte ein Kumpel ihn bei einem kleinen Tänzchen.
Matt stellte es in YouTube ein und vergaß die Sache, doch dieses Video entwickelte ein Eigenleben und es wollten immer mehr den kautzigen Matt beim tanzen zu sehen.
Schließlich wurde ein Kaugummi-Hersteller auf Matt aufmerksam und fragte ihn ob er nicht die Welt bereisen und beim tanzen filmen lasse wolle.
Matt nahm das Angebot an und so enstand das erste Where the Hell is Matt? Video.

Nun ist soweit, Matt stellte am 20. Juni das Neueste Video online und ich muss sagen “ Hammer „, “ Klasse “ !!!
Ich hab schon länger auf ein neues Video von ihm gewartet.
Lasst euch von der Musik und Matt mitreißen und glaubt mir mindestens ein Schmunzeln ist dirn. 😀

Where the Hell is Matt? 2012

Hier dann noch ein Link zur Seite von Matt, dort bekommt ihr nochmehr Infos und auch alle Videos zu sehen.

http://www.wherethehellismatt.com/