Folterskandal im Altenheim

 

 

 

 

 

 
 
Und schon wieder machen solche Schlagzeilen die Runde.
Im Saarland kommt es zu einem der schlimmsten Skandale im Pflegebereich.
Zwei Pfleger operieren einen Bewohner an einer Wunde ohne Narkose, dieser verstirbt am folgenden Tag.
Einem anderen Bewohner gibt einer der beiden eine tödliche Überdosis Morphin, wieder einem anderen Bewohner wird die Atemkanüle gezogen und ein weitere mit schnitten im Gesicht verletzt.
Wohl ein Dutzend Bewohner sollen von den beiden 25 und 35 Jährigen misshandelt worden sein im Zeitraum von Dezember bis Mai diesen Jahres.

Nur durch einen Zufall kamen die Taten ans Licht, es fehlten Medikamente woraufhin die Beiden verdächtigt wurden.
Nach jüngsten Berichten machten Beschäftigte die Heimleitung über solches Vorgehen schon im Februar aufmerksam, doch nichts passierte.
Die Heimleitung und Pflegeleitung wurden jetzt suspendiert und sollen auch Montag die Kündigung erhalten.

Es soll wohl jetzt nach Erwägung des Landes ein „Pflegebeauftragte“ für Patienten und Angehörige eingesetzt werden um solchen Misshandlungen entgegen zu wirken.

Als Pflegende stelle ich mir die Frage, warum tut ein Mensch so etwas schreckliches?

Mit solchen Antworten sollte man mir am besten nicht kommen:

  • wir sind Überfordert
  • haben zu wenig Zeit
  • der Druck ist zu hoch
  • wir wollten nur das Leiden mindern
  • ich dachte wir tun das Beste im Sinne des Patienten
  •  
    Dies sind alles nur Fadenscheinige ausreden um in einem Selbst den Grund für sein handeln nicht zu suchen.
    Wir sind alle denkende Wesen und können Entscheiden bevor wir Handeln!

    Natürlich baut sich eine gewisse Frustration auf, wenn man sieht wie wenig Zeit man für die Bedürfnisse und Wünsche der Bewohner / Patienten hat, es macht sich auch keiner Gedanken darum dass der Verwaltungsaufwand ( Papierkrieg ) immer mehr zu nimmt auf Kosten des Bewohners aber diese kann man doch nicht an eben diesen auslassen sondern muss sich fragen wer Schuld hat an der jetzigen Situation.
    Pflegereformen werden auf die lange Bank geschoben oder bringen nicht gewünschten Effekt für uns Pflegende und Betroffene.
    Man war sich auch bei der Ausbildung bewusst, dass dieser Beruf herausfordernd ist und man mit gewissen Schwierigkeiten umgehen muss.
    Wenn man Überfordert ist, dann muss man sich das auch eingestehen und darüber sprechen.
    Wenn es mehreren so geht hilft eine Teamsitzung mit PDL / Heimleitung.
    Sollte dies nichts bringen, wäre auch eine Überlastungsanzeige denkbar.
    Es gibt also genug Möglichkeiten um das Bestmögliche für sich und den Bewohner zu erreichen.

    Das was mich am meisten ärgert, dass solch ein Bericht auf Kosten von allen Pflegenden geht.
    Wir vertreten leider zu selten unseren Beruf nach außen, als etwas erfüllendes, abwechslungsreiches und herausforderndes.
    Ich stehe zu meinem Beruf und möchte das Image nach außen wie auch nach innen etwas verändern.
    Wir sind Pfleger mit Herz und Verstand.
    Wir schauen nicht nur auf den Körper sondern auch den Geist und den Emotionen.
    Nur Ganzheitlich können wir den Bedürfnissen und Wünschen unserer Bewohner gerecht werden und sie mit allen Facetten und Eigenschaften kennen lernen.

    Ich denke dass alle Pflegenden dies so sehen.

    Bleibt nur zu Hoffen dass solche Schlagzeilen und Taten, Einzelfälle bleiben und die beiden Pfleger aufs härteste Bestraft werden.

    EM 2012 ohne mich

    EM 2012
    Heute startet die EM und ich werde nicht dabei sein.

    Warum ist kurz und deutlich erklärt, ich kann und werde nicht zusehen wie Hunde bei lebendigen Leibe verbrannt, vergraben, vergiftet oder erschlagen werden nur damit die Touristen zur EM eine saubere Stadt frei von Straßenhunden sehen.
    Wie barbarisch diese aber abgeschlachtet werden, nur für König Fußball will kaum einer sehen, es wird mal kurz ein „Naja es ist nicht ok“ erwähnt und dann geht die Freude auf die EM wieder im vollen Gange weiter.
    Die Augen werden wieder verschlossen und der Massenmord in der Ukraine geht weiter.

    Wenn man bedenkt dass die UEFA 600 Millionen Euro für den Stadionumbau in Kiew finanzierte aber nur 8500 € trotz der bekannten barbarischen Umstände für Kastrationen der Straßenhunde breit stellte, kann man sich vorstellen welches Verantwortungsbewusstsein die UEFA besitzt.

    Ich werde mir diese EM nicht ansehen auch wenn ich sie gerne gesehen hätte, nur so kann man etwas an der „Einschlatquote“ bewegen auch wenn es nur wenige sind die sich zu diesem Schritt entschließen.
    Von Tag zu Tag werden es immer mehr die dieses grausame Abschlachten verurteilen und etwas bewegen wollen.

    Wer starke Nerven hat und sich diese Bilder mal ansehen möchten hier zwei Videos.
    ( Nichts für Kinder !!!!)

    Hunde lebendig verbrannt für Fussball Em 2012 Ukraine Teil 2

    Hunde lebendig verbrannt für Fussball Em 2012 Ukraine Maja von Hohenzollern ARD Brisant

    Und hier ist ein Link zur Seite Aktion Fairplay → http://aktion-fair-play.de/

    Gebt den Tieren eine Stimme, auf ihre Laute hören wir nicht !

    Demenz und Kunst vereinbar?

    Ich denke schon und dass ist nicht nur meine Meinung.
    Es tut sich mitlerweile viel um das Leben von demenziell erkrankten Menschen zu erleichtern und ihnen Unterstützung und noch ein hohes Maß an Autonomie zu erhalten/ zu fördern und teilhabe am gesellschaftlichen ( sozialen) Leben teilhaben zu lassen

    Zu diesem Thema habe ich ein Buch gefunden was einem die Augen öffnet wie man mit der Krankheit in der Gesellschaft umgehen sollte, anhand einer persönlichen Schilderung von Erlebnissen und Erfahrungen einer Frau, Else Natalie Warns die den Weg mit ihrem Mann durch die Demenz gegangen ist.
    Anlass nach dem Buch zu suchen, gab mir die Austellung der Bilder von Eberhardt Warns im Pflegestützpunkt Aachen.
    Eberhardt Warns war Theologe und engagierte sich in seiner Position als Schüler- und Studentenpfarrer stark für die evangelische Schülerarbeit.
    Nur wenige Jahre nach dem Beginn seines Ruhestandes erkrankte er an Demenz.
    Als ihm schließlich die Worte fehlten, fand er in der Kunst eine andere Form, seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen.
    Geprägt war dieser gmeinsame Weg durch die künstlerische Tätigkeit ihres Mannes, dadurch konnte sie immer wieder neu einen Zugang zu ihrem Mann finden.
    In diesem Buch geht es zum einen um die Schilderung ihrer Erlebnisse und Erfahrungen aber auch um die Möglichkeiten des selbstbestimmten und authentischen Lebens in der Demenz und wie dieses unterstützt werden kann.

    Der Inhalt ist in 10 Abschnitte gegliedert, die auch von verschiendenste Autoren verfasst worden sind.

    Dies ist ein Buch, das Menschen helfen soll, sich mit dem Thema „Demenz“ auseinanderzusetzen.
    Erleichtert wird dies durch die Schilderung der Krankheit und der besonderen Hilfe, die Herr Warns durch seine künstlerische Tätigkeit bis zu seinem Tod erfuhr.
    In den kommenden Jahren wird die Zahl von demenziell erkrankten Menschen immer weiter ansteigen, wir sollten uns darauf vorbereiten und mit Mut an neuen kreativen Möglichkeiten mitentwickeln um den betroffenen Menschen bestmöglich unterstützen zu können und uns nicht einfach mit dieser Krankheit abfinden.
    Auch eine Auswahl der Bilder von Eberhard Warns sind als eine Farbdokumentation in diesem Buch eingefügt.

    Solltet ihr interesse an diesem Buch haben hier die ISBN-Nr und ein Link zu Amazon.de.

    ISBN: 978-3936912876
    http://www.amazon.de/Eberhard-Warns-Frei…n/dp/3936912874

    Neues Jahr neues Design

    Das Jahr hat gerade angefangen ist noch frisch und da dachte ich mir, es wäre doch auch eine gute Zeit um sich ein neues Design zu zulegen.

    Also musste ich mal wieder auf die Suche nach einem neuen Design gehen und wie immer stellte es sich schwieriger heraus als man es gedacht hat.

    Als nützlich erwies sich dann das Design „ Coches Black Deutsch“ was ich auf  Deutsche WordPress Themes gefunden habe.

    Das Design an sich finde ich schon nicht schlecht aber ich wollte es noch an meinen Bedürfnissen anpassen und so wurde es dann wieder blau.

    Weiß nicht aber ich glaube die Farbe verfolgt mich irgendwie. 😀

    Manchmal ist es auch gut die Nadel im Heuhaufen suchen zu wollen um dann festzustellen dass schon eine vor seinen Füßen liegt. 😉

    Mal sehen wie lange mich dieses Design erfreut bis es dann wieder heißt: „ Such Melli, such!“