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Kann ich Froh sein? …

in einem Land zu Leben in dem Meinungsfreiheit, Gleichheit, Toleranz, Recht auf Selbstbestimmung und vieles mehr existiert?
in einem Land zu Leben in dem alle Religionen friedlich nebeneinander existieren können?
das ich nicht von Bomben und Sirenen in Angst und Schrecken versetzt werde?
das ich nicht Hunger & Durst leiden muss?
das ich tun und lassen kann egal was ich möchte, solange es nicht gegen geltendes Recht verstößt oder die Belange eines anderen Verletzt?
das ich als Frau nicht unterdrückt, misshandelt oder verurteilt werde?
das ich nicht in die Lage versetzt werde für das Leben meiner Familie zu flüchten?

Anders ausgedrückt …

die Freiheit zu haben sagen zu können was, wann und wo ich es will?
das meine Familie immer bei mir ist?
ein Dach über dem Kopf zu haben?
Arbeiten zu dürfen?
mein Leben selbst bestimmen zu können?
eine Religion ausüben zu können ohne Angst zu haben deswegen ausgegrenzt zu werden oder in schweren Fällen zu sterben?
im Konsumüberfluss zu leben?

Es gibt noch Zahlreiche solcher Fragen die ich mir stelle, gerade dann wenn ich lese, sehe oder höre „Wie Schlecht es Uns doch geht“.
Geht es uns denn wirklich so schlecht?

Ich denke wir können Froh sein dass es uns so Gut geht, denn schauen wir uns doch mal um in der Welt.
Keiner nimmt auf den anderen Rücksicht, Konzerne beuten die Länder und Regionen aus an dem es so oder so kaum etwas gibt.

Beispiel:
Warum muss aus Afrika Wasser importiert werden?
Die Einheimischen haben nicht genug davon, die Brunnen werden geschröpft und die Menschen müssen teuer dafür bezahlen.
Wir haben hier genug Wasser!
Aber Nein, wir Konsumenten lieben die Vielfalt, leben wir doch schon eine Weile im Überfluss sodass wir uns an die Vielfalt gewöhnt haben.
HALLO!!! Wacht endlich mal auf, diese Vielfalt kostet MENSCHENLEBEN!!

Warum gibt es so viele gleiche Produkte mit unterschiedlichen Preisen?
Warum kaufen wir so viel, gerade Lebensmittel welches wir dann nicht Essen sondern wegschmeißen?
Warum geben die Geschäfte die Lebensmittel die sie in den Containern werfen (die nicht verdorben sind) nicht an Bedürftige?

Es gibt weit aus mehr Menschen auf diesem Planeten denen es weit aus Schlechter geht als uns.
Keine Nahrung, kein Wasser, keine Arbeit, kein Land oder Brachland (weil kein Wasser) um anzubauen und sich selbst zu versorgen,
keine Zukunft weil in diesen Ländern Krieg herrscht, man verfolgt wird, Unterdrückung an der Tagesordnung steht usw.

Möchten wir immer noch sagen:“Uns geht es Schlecht?“
Ich denke das sollten wir denen überlassen, denen es wirklich Schlecht geht.

Links die mich Nachdenklich stimmen.

Zurück auf die Frage:“Kann ich Froh sein? …

Ja das kann ich, ich bin Froh hier zu Leben.

Auch wenn es bei mir Tage gibt an denen ich denke, mir könnte es besser gehen, schau ich in mich und sage: „Mir könnte es schlechter gehen.“

Wie war das?

Das Glas ist halb voll!

😉

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… aber manchmal findet auch das dümmste Huhn ein Korn

Ich wache auf und alles ist nur ein gewöhnlicher Albtraum.

Dies habe ich mir in den letzten Monaten so sehr gewünscht, doch es bleibt ein realer Albtraum, aus dem ich nicht einfach aufwachen kann, mir das Augenöffnen nicht die Angst nimmt, sondern eher Wut, Ekel, Scham, Betroffenheit und vieles mehr in mir hervor ruft.

Ich frage mich, was würden die „besorgten Bürger“, Schnullernazis, AFD Wähler, Aber-Sager ect. tun, wenn SIE in der Situation wären, zu fliehen vor Krieg, Hunger, Leid.Zu Fuß mehr als 3000 km zurück zulegen, immer mit der Angst gedemütigt, verletzt zu werden, zu hungern, oder gar zu sterben.
Ich kann es einfach nicht mehr ertragen, diese hohlen, unwissenden, parolenhaften Phrasen von Menschen zu hören oder zu lesen, die es eigentlich besser wissen müssten.

Steht nicht im Grundgesetz …

„Die Würde des MENSCHEN ist unantastbar!“

Da steht MENSCHEN – nicht Deutscher oder Bürger, schon mal drüber nachgedacht?

Auf Blogrebbelen.de bin ich auf folgendes gestoßen … Fragebogen für besorgte Bürger

Der DGB Bayern hat treffend einen Beitrag geschrieben, mit diesem Fragebogen an besorgte Bürger.

„Protest wählen“ anstatt anzupacken ist wie „Aus dem Klo trinken“ wenn einem das Bier nicht schmeckt.

fragebogen-dgb
via DGB Bayern auf Facebook

Ich glaube nicht, dass es etwas bringt, aber manchmal findet auch das dümmste Huhn ein Korn. Ich hoffe das die Fragen, wenigstens zum Nachdenken anregen und den ein oder anderen auch zum näheren Hinschauen verleitet.